Anzahl der Bitcoin Automaten seit Mai 2018 weltweit um 42 Prozent gestiegen


Obwohl Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen einen anhaltenden Preisrückgang erleben, steigt die Anzahl der Bitcoin-Automaten weltweit weiter an. Allein in Nordamerika finden sich derzeit 3.236 Geräte an denen Menschen Bitcoin kaufen und teilweise verkaufen können. Auch in Deutschland sollen die ersten beiden Automaten aufgestellt worden sein.

Bitcoin-ATMs: Verbreitung schreitet voran

Im Mai 2018 berichtete Coin Update erstmals über die Entwicklung stationärer Bitcoin-Automaten. Damals belief sich die Anzahl der aufgestellten und frei zugänglichen Geräte laut Angaben von Coin ATM Radar auf 2.942. Heute, am 18. Januar 2019, sind es bereits 4.187 ATMs, was einen Zuwachs um 42 Prozent darstellt.
Betrachtet man den Zeitraum vom 01. Jan 2017 bis zum 31. Dez 2018, ist der Ausbau noch beeindruckender. Während es Anfang 2017 noch 965 Automaten waren, hat sich die Anzahl der Bitcoin-ATMs bis Ende 2018 mehr als vervierfacht (4.122).


Von den insgesamt 4.187 aufgestellten Geräten, unterstützen 4.182 ATMs Bitcoin, während 2.714 auch Altcoins wie Litecoin (59 %), Ether (50 %) oder Bitcoin Cash (34 %) anbieten. Rund 60,4 Prozent sind ausschließlich für den Kauf von Kryptowährungen ausgelegt. Die restlichen 39,6 Prozent bieten sowohl den Kauf als auch den Verkauf als Service an.



Anzahl der Bitcoin-Geldautomaten weltweit von 2014 bis 2019



Bitcoin-ATMs in Europa und Deutschland

23,1 Prozent aller ATMs stehen nach Angaben von Coin ATM Radar in europäischen Ländern. Dabei ist Österreich mit einem Anteil von 6,3 Prozent führend. Auch in Deutschland hat sich scheinbar etwas getan.
Bislang war der gewerbsmäßige Handel mit Bitcoin ohne entsprechende Zulassung in Deutschland strafbar, wodurch auch die Aufstellung derartiger Automaten ohne Genehmigung untersagt wäre. Allerdings hat das Kammergericht Berlin mit Urteil vom 25.09.2018 entschieden, dass Bitcoin kein Finanzinstrument im Sinne des Kreditwirtschaftsgesetzes (KWG) ist und die zuständige Behörde (BaFin) „mit ihrer 2013 erteilten Einstufung des Bitcoins als Rechnungseinheit nach KWG zu weit gegangen sei“.
Es kann spekuliert werden, ob die beiden Betreiber Freefall ATM GmbH und Monte Frankfurter Ring GmbH das Urteil zum Anlass nahmen, um ihre Geräte in Deutschland zu installieren. An dieser Stellte sollte jedoch gesagt werden, dass die Rechtsgrundlage immer noch unklar ist. Auf Anfrage von Heise, äußerte sich die BaFin zum Urteil des Kammergerichts wie folgt:
„Es handelt sich bei der Entscheidung des Kammergerichts Berlin um eine Einzelfallentscheidung im Strafrecht. Das Verwaltungsrecht bleibt davon unberührt. Der Erlaubnisvorbehalt bleibt somit bestehen, die Verwaltungspraxis der BaFin ändert sich nicht.“


Wie dem auch sei, sollen laut der Tracking-Website bereits zwei AMTs in Betrieb sein. Der erste Bitcoin-Automat wurde am 19. Oktober 2018 in München aufgestellt und Nummer 2 steht seit dem 10. Januar 2019 in Sulz am Necker. 


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NEWS - BaFin: Bitclub Network betreibt legales Geschäft - NEWS

http://www.bitclub-united.de


Im Rahmen eines behördlichen Verfahrens, welches durch die Anwaltskanzlei SBS Legal (Hamburg) begleitet wurde, nahm die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine rechtliche Einschätzung des Bitclub Network Geschäftsmodells hinsichtlich der Fragestellung, ob der Bitclub für seine Angebote eine Erlaubnis der BaFin benötigt, vor. Das Ergebnis der BaFin lautet, so SBS Legal, dass keine Erlaubnis erforderlich ist und es sich um ein legales Geschäft handelt. Konkret teilte die BaFin der Kanzlei mit Schreiben vom 19.11.2018 mit, dass sich die Bitclub Network Inc. „soweit es um den Erlaubnisvorbehalt geht, mit ihrem Angebot zwar am Rande, aber noch im Rahmen der Legalität“ bewege.

Bitclub Network vertreibt Mininghardware und bietet deren Betrieb im Rahmen eines Miningpools an. Die Mitglieder erhalten sodann die geminten Bitcoins, nach Abzug einer Quote für den Strom und den Betrieb, ausgezahlt. Nach Ansicht der BaFin werden insbesondere keine Bankgeschäfte im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Kreditwesengesetz (KWG) betrieben und auch keine Finanzdienstleistungen im Sinne von § 1 Abs. 1a Satz 2 KWG erbracht.

Bitcoins seien zwar Finanzinstrumente, die auch tauglicher Gegenstand von verschiedenen Finanzdienstleistungen sein können, jedoch erfüllt der Zusammenschluss verschiedener Investoren, auch das aktive Einwerben zu einem Miningpool, diese Voraussetzung in dieser konkreten Konstellation nicht.

Anmerkung der Redaktion: Die BaFin hat ausschließlich bankrechtliche Gesetze berücksichtigt. Diese Auskunft ist nicht rechtsverbindlich.
Quelle: ●   Veröffentlicht von Netcoo Redaktion    ●   


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Bitclub betreibt nach BaFin-Einschätzung legales Geschäft

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Die Bitclub Network Inc. vertreibt Mininghardware und bietet deren Betrieb im Rahmen eines Miningpools an. Die Mitglieder erhalten sodann die geminten Bitcoins, nach Abzug einer Quote für den Strom und den Betrieb, ausgezahlt.

Im Rahmen eines behördlichen Verfahrens, welches durch unsere Kanzlei begleitet wurde, nahm die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine rechtliche Einschätzung des Geschäftsmodells hinsichtlich der Fragestellung, ob der Bitclub für seine Angebote eine Erlaubnis der BaFin benötigt, vor. Das Ergebnis lautet, dass es keine Erlaubnis erforderlich ist und es sich um ein legales Geschäft handelt. Konkret teilte die BaFin mit Schreiben vom 19.11.2018 mit, dass sich die Bitclub Network Inc. „soweit es um den Erlaubnisvorbehalt geht, mit ihrem Angebot zwar am Rande, aber noch im Rahmen der Legalität“ bewege.

Nach Ansicht der BaFin werden insbesondere keine Bankgeschäfte im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 Kreditwesengesetz (KWG) betrieben und auch keine Finanzdienstleistungen im Sinne von § 1 Abs. 1a Satz 2 KWG erbracht.

Bitcoins seien zwar Finanzinstrumente, die auch tauglicher Gegenstand von verschiedenen Finanzdienstleistungen sein können, jedoch erfüllt der Zusammenschluss verschiedener Investoren, auch das aktive Einwerben zu einem Miningpool, diese Voraussetzung in dieser konkreten Konstellation nicht.

Anzumerken ist, dass die BaFin ausschließlich bankrechtliche Gesetze berücksichtigt hat und dass diese Auskunft nicht rechtsverbindlich ist.

Quelle:
http://www.bitclub-united.de
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