Posts mit dem Label Rendite werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rendite werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Privtanleger und die kommende Aktien- und Kryptorally 2021

 

Notenbanken drucken uns Rendite - Warum Bitcoin und Aktien davon profitieren

Weltweit drücken die Notenbanken die Zinsen auf Null und teilweise sogar in den Minusbereich. Dies sorgt für Sorgenfalten bei den Sparern, aber für Überrendite bei Aktien- und Bitcoininvestoren. Durch die aktuelle Notenbankpolitik wird dies wohl auch noch über Jahre so bleiben. Aber nicht nur der Bitcoin profitiert: Eine weitere super Möglichkeit für hohe Renditen bietet derzeit der Aktienmarkt.

Die Geldruckmaschine läuft und läuft 

In Europa sind die Zinsen schon seit Jahren im Sinkflug. Seit März 2016 sogar bei exakt 0,00%. Das heißt, bei einer durchschnittlichen Inflation von 2,00%, verliert der deutsche Sparer bei einem Vermögen von 10.000€ jährlich 200 Euro! Auch in den Vereinigten Staaten sind die Zinsen mit nur 0,25% historisch niedrig. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag der Zins in der Eurozone noch bei 4,5%. In den USA bei über 6%. Die Folge der Niedrigzinspolitik ist eine Geldschwemme, welche nicht nur Pleitestaaten und Unternehmen, sondern vor allem Aktionären und Kryptoinvestoren zu Gute kommt. 

Warum profitieren Investoren?

Unter anderem können Unternehmen dank der Nullzinsen ohne weiteres und ohne hohe Kosten Geld leihen und es in Investitionen oder Aktienrückkaufprogramme stecken, welche den Wert der einzelnen Aktie steigern. Der Hauptgrund aber ist: Ohne Zinsen lohnt es sich nicht Geld zu besitzen! Sparer werden nun ihr Geld von Girokonten und Sparbüchern abziehen und in den Aktienmarkt oder Kryptowährungen pumpen, um nicht still „enteignet“ zu werden. Man sieht dies am besten an den deutschen Bürgern, welche eher Börsenscheu waren, im Corona-Jahr 2020 jedoch ordentlich Geld in Aktien gesteckt haben. Langfristig wird aufgrund des Niedrigzinsen die Aktionärsanzahl weltweit deutlich ansteigen und mit ihr die Aktien- und Kryptokurse.

Die Privtanleger sind jedoch nur ein Aspekt, welcher die kommende Aktien- und Kryptorally 2021 befeuert. Vor allem institutionelle Investoren wie Hedge Fonds und Lebensversicherungen werden, soweit wie möglich, ihre Assets umschichten und Geld aus Staats- und Unternehmensanleihen abziehen. Dieses Geld wird mehr oder weniger direkt in den Aktienmarkt fließen. Bei riskanter agierenden Fonds und Investoren auch in Kryptowährungen. Fondsmanager sind der Rendite nahezu „verpflichtet“, wenn diese Rendite bei Anleihen aufgrund der Niedrigzinsen komplett ausfällt, muss man sich nach Alternativen umsehen und gegebenenfalls umschichten. Diese Alternative bieten aktuell der Bitcoin oder Aktien. Auch auf Sicht von Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten.

Bitcoin und Aktien sagen: „Danke Notenbank“ 

Während der klassische „Tagesgeldkontosparer“ beim Blick auf sein Konto und den Zins weinen wird, lachen sich Bitcoin- und Aktieninvestoren ins Fäustchen. Sie können sich bei den Notenbanken für die Rendite regelrecht bedanken. Denn selbst wenn Investoren aufgrund von Krisen, Unsicherheiten oder Ähnlichem kurzfristig Gewinne mitnehmen sollten, merken sie doch schnell wieder, dass „Cash aktuell Trash ist“ und werden das Geld wieder in den Markt stecken.

 

 
Werbung

Bison: Börse Stuttgart bringt App für Kryptogeldhandel

Besonders einsteigerfreundlich soll der Kryptogeldhandel mit der neuen App Bison werden. Dahinter steht die Börse Stuttgart. 

http://www.bitclub-united.de
 (Bild: Börse Stuttgart)


Mit ihrer neuen Handelsapp Bison will die Börse Stuttgart den Kryptogeldhandel massentauglich machen. Derzeit können Bitcoin, Ether, Litecoin und Ripple ge- und verkauft werden. Weitere Kryptowährungen sollen noch folgen. Die Anwendung gibt es zunächst nur für Android und iOS, eine Desktopversion sowie ein Browserzugang für den Dienst seien derzeit noch in Arbeit.

Keine Einzahlung von Kryptogeld

Der Handel ist täglich von 6:00-24:00 Uhr möglich und auf 50.000 Euro pro Order begrenzt. Höhere Summen muss man auf mehrere Aufträge verteilen. Die Kryptogeldguthaben werden für die Nutzer verwahrt, auf Wunsch könne man sie auch auf eigene Wallets transferieren. Die Auszahlung könne aber bis zu drei Werktage dauern, heißt es in den FAQs.
Die Einzahlung bestehender Kryptogeldguthaben ist derzeit noch nicht möglich – man kann also über Bison nur verkaufen, was man dort erworben hat und sich nicht auszahlen ließ. Die Verwahrung der privaten Schlüssel fürs Kryptogeld übernimmt eine Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart namens Blocknox GmbH.

Börsentochter als Handelspartner

Die Bison-App bietet nach Registrierung mit Mail-Adresse zunächst nur einen Demo-Modus, in dem man mit Spielgeld testweise handeln kann. Wer mit Echtgeld handeln will, muss sich noch per Video-Ident verifizieren. Das Handelskonto bei Bison, geführt über die Solaris Bank, lässt sich mit Sepa-Überweisung vom Girokonto bestücken. Pro Überweisung können 20.000 Euro eingezahlt werden, monatlich maximal 200.000 Euro. Die Euroguthaben sind mit gesetzlicher Einlagensicherung geschützt.
Dabei ist Bison keine Börse im engeren Sinne, die handelswillige Nutzer zusammenführt und Gebühren von diesen nimmt. Stattdessen agiert die Börse Stuttgart mit ihrer Tochterfirma Euwax AG als Handelspartner, der kontinuierlich Kryptogeld an die Nutzer verkauft und von ihnen kauft. Über die Spanne zwischen den Kauf- und Verkaufskursen will Bison dabei Geld verdienen. Die Kurse sollen sich an den Referenzpreisen verschiedener Börsen orientieren.

Alternative zu Bitcoin.de?

Zusätzlich zum Handel bietet die App auch einen sogenannten "Cryptoradar“ an, der einen Überblick über die Stimmungslage in der Kryptogeldszene bringen soll. Dafür werden eigener Aussage nach von einer künstlichen Intelligenz täglich Tweets auf Twitter ausgewertet. Das soll eine Art Stimmungsbild ergeben, das in einer simplen Grafik dargestellt wird.
Lange Zeit kamen Kryptogeldnutzer, die einen Handelsanbieter aus Deutschland haben wollten, nicht um Bitcoin.de herum. Der in Herford beheimatete Handelsplatz hat kein automatisches Handelssystem, das Verkäufer und Käufer direkt zusammenbringt – man sucht sich sein Gegenüber manuell aus. Zumindest für den schnellen Kryptogeldkauf hat man mit Bison nun eine heimische Alternative – für den Verkauf bestehender Guthaben aber nicht. Ebenfalls zur Auswahl steht noch das vergangenen Dezember an den Start gegangene „Blockchain-Banking“ des Berliner Startups Bitwala. (axk)
 
 
Werbung 

Anzahl der Bitcoin Automaten seit Mai 2018 weltweit um 42 Prozent gestiegen


Obwohl Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen einen anhaltenden Preisrückgang erleben, steigt die Anzahl der Bitcoin-Automaten weltweit weiter an. Allein in Nordamerika finden sich derzeit 3.236 Geräte an denen Menschen Bitcoin kaufen und teilweise verkaufen können. Auch in Deutschland sollen die ersten beiden Automaten aufgestellt worden sein.

Bitcoin-ATMs: Verbreitung schreitet voran

Im Mai 2018 berichtete Coin Update erstmals über die Entwicklung stationärer Bitcoin-Automaten. Damals belief sich die Anzahl der aufgestellten und frei zugänglichen Geräte laut Angaben von Coin ATM Radar auf 2.942. Heute, am 18. Januar 2019, sind es bereits 4.187 ATMs, was einen Zuwachs um 42 Prozent darstellt.
Betrachtet man den Zeitraum vom 01. Jan 2017 bis zum 31. Dez 2018, ist der Ausbau noch beeindruckender. Während es Anfang 2017 noch 965 Automaten waren, hat sich die Anzahl der Bitcoin-ATMs bis Ende 2018 mehr als vervierfacht (4.122).


Von den insgesamt 4.187 aufgestellten Geräten, unterstützen 4.182 ATMs Bitcoin, während 2.714 auch Altcoins wie Litecoin (59 %), Ether (50 %) oder Bitcoin Cash (34 %) anbieten. Rund 60,4 Prozent sind ausschließlich für den Kauf von Kryptowährungen ausgelegt. Die restlichen 39,6 Prozent bieten sowohl den Kauf als auch den Verkauf als Service an.




Anzahl der Bitcoin-Geldautomaten weltweit von 2014 bis 2019



Bitcoin-ATMs in Europa und Deutschland

23,1 Prozent aller ATMs stehen nach Angaben von Coin ATM Radar in europäischen Ländern. Dabei ist Österreich mit einem Anteil von 6,3 Prozent führend. Auch in Deutschland hat sich scheinbar etwas getan.
Bislang war der gewerbsmäßige Handel mit Bitcoin ohne entsprechende Zulassung in Deutschland strafbar, wodurch auch die Aufstellung derartiger Automaten ohne Genehmigung untersagt wäre. Allerdings hat das Kammergericht Berlin mit Urteil vom 25.09.2018 entschieden, dass Bitcoin kein Finanzinstrument im Sinne des Kreditwirtschaftsgesetzes (KWG) ist und die zuständige Behörde (BaFin) „mit ihrer 2013 erteilten Einstufung des Bitcoins als Rechnungseinheit nach KWG zu weit gegangen sei“.
Es kann spekuliert werden, ob die beiden Betreiber Freefall ATM GmbH und Monte Frankfurter Ring GmbH das Urteil zum Anlass nahmen, um ihre Geräte in Deutschland zu installieren. An dieser Stellte sollte jedoch gesagt werden, dass die Rechtsgrundlage immer noch unklar ist. Auf Anfrage von Heise, äußerte sich die BaFin zum Urteil des Kammergerichts wie folgt:
„Es handelt sich bei der Entscheidung des Kammergerichts Berlin um eine Einzelfallentscheidung im Strafrecht. Das Verwaltungsrecht bleibt davon unberührt. Der Erlaubnisvorbehalt bleibt somit bestehen, die Verwaltungspraxis der BaFin ändert sich nicht.“


Wie dem auch sei, sollen laut der Tracking-Website bereits zwei AMTs in Betrieb sein. Der erste Bitcoin-Automat wurde am 19. Oktober 2018 in München aufgestellt und Nummer 2 steht seit dem 10. Januar 2019 in Sulz am Necker. 


 

Werbung