Big News: Axel Springer SE wird SatoshiPay integrieren


Big News: Axel Springer SE, der größte digitale Verlag Europas mit führenden Nachrichtenportalen und Zeitschriften, wie Business Insider, Bild, Die Welt und Upday wird mit Wirkung zum 31. Januar 2019 beginnen SatoshiPay auf seinen Plattformen zu integrieren, um es den Nutzern zu ermöglichen Inhalte mit dem digitalen SatoshiPay-Wallet zu bezahlen.
 
Im Rahmen des Projekts soll die Zahlungslösung von SatoshiPay in die Produkte von Axel Springer integriert werden. Basierend auf der Blockchain-Technologie wird das SatoshiPay-Wallet verwendet, um Direktzahlungen vom Gerät des Benutzers an den Publisher ohne Zwischenhändler zu senden.
SatoshiPay ist ein im Jahr 2015 gegründetes Unternehmen, welches maßgeschneiderte Lösungen für Blockchain-basierte Zahlungs- und Kundenbindungssysteme zur Integration in eigene Produkte, Websites oder Apps anbietet.

Valentin Schöndienst, Senior Vice President of New Business, Axel Springer SE, zeigte sich von dieser Partnerschaft begeistert und betonte die Vorteile des Einsatzes der SatoshiPay-Technologie im Monetarisierungsprozess der Zahlung digitaler Inhalte, obwohl er anstelle von Kryptowährungen von „Blockchain-Zahlungen“ sprach:
Blockchain-Zahlungen können die Transaktionskosten deutlich senken und damit neue Monetarisierungssysteme für Inhalte ermöglichen. SatoshiPay bietet eine schlüsselfertige Lösung, die es uns ermöglicht, die Blockchain-Technologie sofort zu nutzen und unseren Kunden anzubieten.
Meinhard Benn, Gründer und CEO von SatoshiPay sagte:
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Axel Springer, die das immense Potenzial der Blockchain-Technologie erkannt haben. Als eines der wenigen Unternehmen mit einer marktreifen Blockchain-Zahlungslösung konzentrieren wir uns darauf, diese Technologie aus dem Labor in den Mainstream zu bringen. Dies ist die Mission von SatoshiPay seit der Gründung im Jahr 2014, und ein Partner mit der enormen Reichweite von Axel Springer gibt uns die Möglichkeit, dieses Versprechen zu erfüllen.
Bemerkenswerterweise wird die Kooperation zwischen Axel Springer und SatoshiPay erst durch die Stellar Development Foundation ermöglicht, die die Zusammenarbeit mit einem „siebenstelligen Partnerschaftszuschuss unterstützt“. SatoshiPay nutzt die Stellar Blockchain für eine sichere weltweite Zahlungsabwicklung in Sekundenschnelle. Dies soll für jede Form von Wert möglich sein, einschließlich Euro- und Dollar-Überweisungen.

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Bison: Börse Stuttgart bringt App für Kryptogeldhandel

Besonders einsteigerfreundlich soll der Kryptogeldhandel mit der neuen App Bison werden. Dahinter steht die Börse Stuttgart. 

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 (Bild: Börse Stuttgart)


Mit ihrer neuen Handelsapp Bison will die Börse Stuttgart den Kryptogeldhandel massentauglich machen. Derzeit können Bitcoin, Ether, Litecoin und Ripple ge- und verkauft werden. Weitere Kryptowährungen sollen noch folgen. Die Anwendung gibt es zunächst nur für Android und iOS, eine Desktopversion sowie ein Browserzugang für den Dienst seien derzeit noch in Arbeit.

Keine Einzahlung von Kryptogeld

Der Handel ist täglich von 6:00-24:00 Uhr möglich und auf 50.000 Euro pro Order begrenzt. Höhere Summen muss man auf mehrere Aufträge verteilen. Die Kryptogeldguthaben werden für die Nutzer verwahrt, auf Wunsch könne man sie auch auf eigene Wallets transferieren. Die Auszahlung könne aber bis zu drei Werktage dauern, heißt es in den FAQs.
Die Einzahlung bestehender Kryptogeldguthaben ist derzeit noch nicht möglich – man kann also über Bison nur verkaufen, was man dort erworben hat und sich nicht auszahlen ließ. Die Verwahrung der privaten Schlüssel fürs Kryptogeld übernimmt eine Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart namens Blocknox GmbH.

Börsentochter als Handelspartner

Die Bison-App bietet nach Registrierung mit Mail-Adresse zunächst nur einen Demo-Modus, in dem man mit Spielgeld testweise handeln kann. Wer mit Echtgeld handeln will, muss sich noch per Video-Ident verifizieren. Das Handelskonto bei Bison, geführt über die Solaris Bank, lässt sich mit Sepa-Überweisung vom Girokonto bestücken. Pro Überweisung können 20.000 Euro eingezahlt werden, monatlich maximal 200.000 Euro. Die Euroguthaben sind mit gesetzlicher Einlagensicherung geschützt.
Dabei ist Bison keine Börse im engeren Sinne, die handelswillige Nutzer zusammenführt und Gebühren von diesen nimmt. Stattdessen agiert die Börse Stuttgart mit ihrer Tochterfirma Euwax AG als Handelspartner, der kontinuierlich Kryptogeld an die Nutzer verkauft und von ihnen kauft. Über die Spanne zwischen den Kauf- und Verkaufskursen will Bison dabei Geld verdienen. Die Kurse sollen sich an den Referenzpreisen verschiedener Börsen orientieren.

Alternative zu Bitcoin.de?

Zusätzlich zum Handel bietet die App auch einen sogenannten "Cryptoradar“ an, der einen Überblick über die Stimmungslage in der Kryptogeldszene bringen soll. Dafür werden eigener Aussage nach von einer künstlichen Intelligenz täglich Tweets auf Twitter ausgewertet. Das soll eine Art Stimmungsbild ergeben, das in einer simplen Grafik dargestellt wird.
Lange Zeit kamen Kryptogeldnutzer, die einen Handelsanbieter aus Deutschland haben wollten, nicht um Bitcoin.de herum. Der in Herford beheimatete Handelsplatz hat kein automatisches Handelssystem, das Verkäufer und Käufer direkt zusammenbringt – man sucht sich sein Gegenüber manuell aus. Zumindest für den schnellen Kryptogeldkauf hat man mit Bison nun eine heimische Alternative – für den Verkauf bestehender Guthaben aber nicht. Ebenfalls zur Auswahl steht noch das vergangenen Dezember an den Start gegangene „Blockchain-Banking“ des Berliner Startups Bitwala. (axk)
 
 
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